IRISgo wächst – und Silac wächst mit

05/10/2026 Peter Birchler
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Der Auftritt bei «Die Höhle der Löwen» brachte IRISgo viel Aufmerksamkeit und einen Investmentdeal. Damit kann das Unternehmen sein Retailgeschäft weiter ausbauen und neue Märkte erschliessen.

Vom ersten Prototyp bis zur nächsten Wachstumsphase begleitet Silac das Unternehmen als Produktionspartner in der Schweiz.

Vom Start-up zur wachsenden Marke: Wie IRISgo und Silac gemeinsam skalieren

Im September 2026 standen Manuel Laurice Borer und Fabian Christmann mit IRISgo bei «Die Höhle der Löwen» auf VOX. Die beiden Gründer überzeugten mit ihrem durchdachten Mehrwegbecher und erhielten ein Investmentangebot von 500’000 Euro für zehn Prozent der Firmenanteile.

Bildlegende: Gründerin Simone Lafargue tritt gegen die IRISgo Gründer Fabian Christmann und Manuel Laurice Borer (v.li.) zum Battle an.
Fotocredit: RTL. 

Für IRISgo war der Fernsehauftritt ein weiterer Schritt in einer Entwicklung, die bereits seit mehreren Jahren läuft. Das Unternehmen baut sein Retailgeschäft aus, erschliesst neue Märkte und erweitert sein Sortiment.

Silac begleitet IRISgo seit den ersten Prototypen bei der Produktion in der Schweiz. Mit dem Wachstum des Unternehmens verändern sich auch die Anforderungen an diese Zusammenarbeit.

Wachstum braucht eine Wertschöpfungskette, die mitzieht

IRISgo trat 2022 in den Markt ein und wuchs in den ersten Jahren vor allem über den eigenen Onlineshop – mit vergleichsweise wenig Retailpräsenz. Mittlerweile baut das Unternehmen den stationären Handel gezielt aus.

Mehr Verkaufsstellen bedeuten grössere Mengen. Aktionen und neue Designs bringen zusätzliche Varianten. Neue Märkte stellen höhere Anforderungen an Planung, Produktion und Logistik.

Für IRISgo laufen deshalb mehrere Arbeitsschritte direkt bei Silac in Euthal zusammen: von der Kunststoffproduktion über die Veredelung bis zur Verpackung und Auslieferung.

Bildlegende: Silac – ein Partner entlang der gesamten Wertschöpfungskette
Fotocredit: PRMfoto

Wie wichtig eine eingespielte Wertschöpfungskette ist, zeigte sich beim Ausbau des Müller-Geschäfts. Im April 2026 startete IRISgo in 68 Müller-Filialen mit jeweils zwei Metern Regalfläche. Fünf Monate später fiel kurzfristig der Entscheid, auf 278 Filialen aufzustocken.

Innerhalb kürzester Zeit musste Silac eine komplette LKW-Ladung für das Müller-Zentrallager bereitstellen. Dafür reicht zusätzliche Maschinenkapazität allein nicht aus. Produktion, Personal, Veredelung, Verpackung und Logistik müssen optimal zusammenspielen, um flexibel auf solche Marktbedürfnisse reagieren zu können.

 

Die Schweiz bleibt Teil der IRISgo-Idee

Dass IRISgo auch mit wachsenden Stückzahlen weiterhin in der Schweiz produziert, ist ein bewusster Entscheid. Für die Gründer hat er sowohl eine emotionale als auch eine ganz praktische Seite.

IRISgo ist in Horw entstanden, produziert wird der Becher in Euthal. Für Manuel Laurice Borer und Fabian Christmann gehört die Schweiz deshalb nicht einfach als Herkunftslabel zum Produkt. Sie wollen zeigen, dass sich ein innovatives Alltagsprodukt hier entwickeln, produzieren und von der Schweiz aus international vermarkten lässt.

Dazu kommen ganz praktische Vorteile. Rund eine Stunde dauert die Fahrt von Horw zu Silac. Wenn am Produkt etwas optimiert werden soll, können die Gründer vor Ort mit den Fachleuten sprechen, Teile begutachten und Entscheide direkt treffen.

Denn mit dem Start der Serienproduktion ist die Entwicklung nicht abgeschlossen. IRISgo optimiert den Becher laufend weiter. Die Nähe zwischen Entwicklung und Produktion erleichtert diesen Prozess und ermöglicht kurze Abstimmungswege.

«Silac ist für uns der richtige Partner. Das Team reagiert flexibel, denkt mit und packt an, wenn es darauf ankommt. Dazu kommt die Nähe und dass wir viele Schritte aus einer Hand erhalten. Gerade wenn es schnell gehen muss, ist das für uns ein grosses Plus.»
Fabian Christmann, Gründer von IRISgo

Swiss Made ist für die Gründer dabei kein Selbstzweck. Die Produktion in der Schweiz muss auch ökologisch und wirtschaftlich Sinn ergeben. Diese Kombination aus Nähe, Qualität, kurzen Entscheidungswegen und einer eingespielten Partnerschaft überzeugt sie bis heute.

Mehr Möglichkeiten beim Druck

Mit dem Wachstum von IRISgo steigen auch die Anforderungen an die Gestaltung der Becher. Für Firmenkunden sind individuelle Logos und Personalisierungen gefragt, für Aktionen entstehen eigene Sujets und zusätzlich werden verschiedene Designs neu in Serie produziert.


Fotocredit: IRISgo

Damit wird die Veredelung zu einem wichtigen Teil der Wertschöpfung. Silac kann die Becher direkt nach der Produktion bedrucken und für den jeweiligen Einsatz fertigstellen. Produktion und Druck bleiben damit am gleichen Standort.

Für IRISgo bringt das vor allem eines: weniger Schnittstellen. Neue Designs, wechselnde Serien oder individuelle Kundenaufträge können direkt mit dem bestehenden Produktionsprozess abgestimmt werden.

Wachstum verändert die Zusammenarbeit

Was als Entwicklungsprojekt für einen neuen Mehrwegbecher begann, hat heute andere Dimensionen angenommen.

Für IRISgo steht gleichzeitig fest, dass die weitere Entwicklung von der Schweiz aus erfolgen soll. Für Silac bedeutet das, die Produktion nicht einfach weiterzuführen, sondern gemeinsam mit dem Kunden weiterzuentwickeln.

Genau darin zeigt sich der Wert einer langfristigen Produktionspartnerschaft: Sie muss nicht nur beim Start funktionieren, sondern auch dann, wenn aus einer Idee ein wachsendes Geschäft wird.

Mehr dazu:

-> IRISgo Produkteblatt
-> Silac und IRISgo: eine Schweizer Erfolgsstory
-> IRISgo Innovation made in Switzerland – Entstehungsgeschichte

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